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WM Halbfinale in Dortmund
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Es hat uns alle hart getroffen, das 2:0 für Italien. Trotzdem herrschte eine freundschaftliche und entspannte Atmosphäre im Bereitstellungsraum auf dem Gelände der Thyssen-Krupp AG in Dortmund.
Bereits um 15:00 traf sich wie so oft in den letzten Tagen die 4. Transportkomponente Arnsberg an der Feuerwache Ost in Hagen, um nach einer kurzen Stärkung wenig später in Richtung des Bereitstellungsraumes in Dortmund aufzubrechen. Dank der perfekten Organisation des örtlichen THWs und auch unseres eigenen Verpflegungstrupps (DRK Hagen) wurde es ein interessanter und angenehmer Nachmittag in freundschaftlicher Atmosphäre. Gegen Abend stattete uns unser Ministerpräsident Jürgen Rüttgers einen kurzen Besuch ab und betonte dabei, das auch die Hilfsorganisationen Deutschland als Botschafter nach außen vertreten würden. "Wenn die Fans nach Hause fahren, sollen sie wissen, das Deutschland nicht nur Fussball spielen kann, sondern einem in Deutschland auch freundlich und engagiert geholfen wird, wenn es denn nötig sein sollte", so Rüttgers. Seine Prognose für das Spiel ging leider nicht in Erfüllung.
 Von Krawallen oder Auseinandersetzungen war diesmal kaum etwas zu spüren. Das heißt jedoch nicht, das der Dortmunder Rettungsdienst nichts zu tun gehabt hätte: Alleine die Asthmaanfälle und Herzinfarkte nach dem alles entscheidenden Tor hätten sonst für eine ganze Woche gereicht. Auf dem Friedensplatz waren schon tagsüber alleine 150 Mann nur mit Tragen unterwegs, um die Verletzten in die nahegelegenen Verbandsplätze zu schaffen - an ein Durchkommen mit Kranken- oder Rettungswagen war nicht zu denken. Unseren Respekt hat der Zentralist der Feuerwehr Dortmund: Im 20-Sekunden-Takt wurden die Fahrzeuge disponiert und rückten aus.
Rückblickend können wir sagen: Die WM-Einsätze waren eine spannende und interessante Abwechslung, aber wir freuen uns auch auf die Ruhe der nächsten Wochen!
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